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Neue Ausgabe: Info-Evangelisation 2/2012

Kaufmann verlässt Landesjugendpfarramt
Die Evangelikale Stiftung GmbH hat die finanzielle Unterstützung des sächsischen Landesjugendpfarramtes beendet. Seit 2003 hat sie die Brutto-Gehaltskosten für Michael Kaufmann zur Verfügung gestellt. In einer Sitzung mit den Beratern der Evangelikalen Stiftung GmbH und dem Evangelisationsteam wurde einmütig beschlossen, dass an dieser Stelle eine Neuorientierung nötig ist.
Ab März wird Kaufmann nun als Evangelist, der auch für die Mitarbeiterschulung von Haupt- und Ehrenamtlichen zuständig ist, bei der Evangelikalen Stiftung GmbH angestellt. Er gehört nach wie vor zum Evangelisationsteam.
Allen Spendern möchte ich ausdrücklich für Ihre treue Unterstützung des Dienstes von Michael Kaufmann danken und bitte Sie dies auch weiterhin zu tun.
Lutz Scheufler
Gottes Gericht nicht ausklammern
Berlin: Die Predigt vom Gericht Gottes darf in der evangelistischen Jugendarbeit nicht unterschlagen werden. Darin stimmten die Mitwirkenden beim Forum Jugendevangelisation überein, das vom 27. bis 29. Januar in Berlin stattfand...
Der Evangelist und Liedermacher Frank Döhler (Dresden) vertrat in einer Podiumsdiskussion die Ansicht, dass die Botschaft vom Gericht Teil des Evangeliums sei: „Die gute Nachricht ist, dass Jesus uns Menschen durchbringt.“ Die Gnade Gottes mache ohne das Gericht keinen Sinn, so Döhler. Trotzdem dürften Prediger und Evangelisten gelassen sein, denn ob jemand zum Glauben finde oder nicht, liege letztlich am Wirken des Heiligen Geistes: „Es ist nicht unsere Aufgabe zu entscheiden, wer in den Himmel kommt und wer in die Hölle.“
Der Gemeindepädagoge Waldemar Buttler (Hoyerswerda) sagte, die Botschaft vom Gericht Gottes leuchte in der Regel auch kirchenfernen Menschen ein. Den meisten sei der Gedanke nicht unbekannt, dass sie für ihr Leben Rechenschaft ablegen müssten...
© idea
Das Schweigen der Männer
Limbach-Oberfrohna: Schade für den Mann, der solch einen tollen Männerstammtischabend verpasst hat. Der Referent des Abends, Lutz Scheufler, bot nicht nur das Thema mit packenden und logischen Thesen, nein er unterhielt auch als Liedermacher die Männer mit Liedern seiner neuen CD.
Jeder kennt wohl das Sprichwort: „Ein Mann ein Wort, eine Frau ein Wörterbuch.“ Was soll eigentlich schlecht daran sein, wenn Männer schweigen? Vielleicht durchdenken sie erst ein Problem, bevor sie sich äußern. Oder denken die Männer, ihr Reden kommt nicht an? Schlimm wird es jedoch, wenn in einer Ehe die Frau redet und der Mann nicht zuhört. Dann beginnen die Probleme, die Differenzen und Eheprobleme. Soweit soll es nicht kommen. Wir Männer müssen an uns arbeiten. Dazu sind solche Abende da. Sie können für jeden eine Hilfe sein. Denn Lutz Scheufler gab auch zu bedenken, dass der nächste Schritt vom Nichtreden die Sucht sein kann. Wie grausam kann erst das sein! Porno, Alkohol und kein Herauskommen aus diesem Karussell. Jedoch einen Arzt gibt es, Christus, der heilt das Schweigen der Männer oder die Sucht, in die Mann geraten ist. Willst Du Christus kennen lernen?
© Armin Klemm http://mst-kirche-limbach-kaendler.de/
Keine Rücksicht auf Erkenntnisse
Ein Statement für Jugendevangelisation gibt es nur im Zusammenhang mit einem Statement für Evangelisation allgemein. Denn: Gottes Wort und Wille, Gericht und Gnade, Fluch und Segen, ewiger Tod und ewiges Leben nehmen keine Rücksicht auf besondere Personengruppen und soziologische Erkenntnisse, sondern sie gelten allen Menschen, unabhängig aller weltlicher Weisheit.
Jesus sagt: „Allen Nationen muss das Evangelium gepredigt werden.“ (Mk 13,10)
Deshalb gilt es auch Jugendlichen ohne Scheu das Evangelium zu verkündigen. Wer sich davor drückt, der traut dem Wort Gottes und dem Wirken des Heiligen Geistes nichts mehr zu und widersetzt sich dem Willen Jesu.
Nichts hat mehr Macht, nichts ist sicherer als Gottes Wort. In keinem anderen Wort finden Menschen das Heil. Was braucht diese Welt – und damit auch die Jugendlichen – mehr?
Andreas Riedel in CVJM Life 2/2012
Mission macht müde Menschen munter
Vor meinem Predigtdienst bei der Jugendmissionskonferenz in Stuttgart lausche ich den Berichten unterschiedlicher Missionare. Sie sind alle für einige Monate oder wenige Jahre in verschiedenen Ländern Afrikas gewesen. Eine Frau unter ihnen sticht heraus. Ihre Stimme hört sich an wie die einer 30-jährigen, ihre mitreisende Art zu erzählen ebenfalls. Als ich in ihr Gesicht sehe bin ich irritiert: Eine faltige, weißhaarige Oma steht auf der Bühne. Aber ihre Augen strahlen wie die eines Kindes, das vor dem Christbaum steht. Sie erzählt, dass sie eine abgearbeitete Frau war, die sich nichts sehnlicher wünschte, als endlich in Rente gehen zu dürfen. Keine Lust mehr auf Arbeit, keine Kraft mehr, einfach nur aufhören. Als sie dann Rentnerin ist, ereilt sie die Berufung, ihre Berufserfahrung an einer Ausbildungsstätte für Kindergärtnerinnen in Afrika einzubringen. Soll die leidige Arbeit wirklich weiter gehen? Arbeitsmüde und eigentlich reif für den Ruhestand macht sie sich auf den Weg. Heute nach zwei Jahren Missionseinsatz sagt sie: „Ich fühle mich wieder wie neunzehn. Gottes Wort stimmt - Ps. 103,5: „Lobe den Herrn, ... der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.“ Mir hätte nichts Besseres passieren können, als Gottes Berufung in die Mission als Rentnerin.“ Übrigens: Es werden Tausende solcher Senioren gesucht.
Frank Döhler
Buße macht gesund
Die 54jährige Patientin kommt wegen einer Depression und klagt viele körperliche Leiden: schmerzendes Kniegelenk, hohen Blutdruck, Darmprobleme, Atemnot. Dazu Platzangst und schwere Schlafstörungen. Als sie anfängt aus ihrem Leben zu erzählen, kommen so furchtbare Erlebnisse zutage, dass die heutige körperliche Symptomatik verständlich ist. Abgelehnt und geschlagen von der Mutter, notdürftig versorgt von der Oma, ausgelacht von Mitschülern und vom Schulleiter, verhöhnt während der Lehrzeit, sexuell missbraucht. Ihre Kinder haben sich von ihr abgewandt, ihre Enkel bekommt sie nicht zu sehen. Von Ärzten wird sie oft nicht ernst genommen und man schenkt ihren Worten wenig Glauben. -
Aber die Oma hatte ihr einmal gesagt: “Es gibt Gott. Wenn du in Not bist, falte die Hände.“ Und sie fand Gott, an dem sie sich festhalten kann.
Im Laufe der Therapiestunden hatte ich beim Zuhören immer mehr das Gefühl, dass die Patientin, so sehr ich auch mitfühlen konnte, doch sehr selbstgerecht ist und die Schuld oft bei anderen suche. Wenn sich Kinder von der Mutter abwenden, hat diese immer mit Schuld daran! Ob Gott ihr ihren eigenen Anteil an den verfahrenen Verhältnissen zeigen würde?
Beim letzten Termin erschien sie entspannter. Ihr Gesicht war fröhlich, der Tonfall nicht so klagend. Der Blutdruck sei bei der letzten Kontrolle o.B. gewesen, auch der Darm funktioniere besser. Aber etwas Eigenartiges habe sie erlebt: “In den letzten beiden Wochen wurde mir pausenlos etwas offenbart, was ich gesündigt hatte. Alte Sünden kamen hoch. Es ist ja Gnade, aber man ist so enttäuscht von sich!“ Sie hat es richtig gemacht, alles immer gleich zu Jesus gebracht und auch schon Menschen angerufen und um Verzeihung gebeten.
Wir freuen uns beide darüber, dass Gott so liebevoll, aber völlig klar mit ihr redet. Ihr Leben wird von Tag zu Tag leichter!
Dr. Christa-Maria Steinberg
Nur die Harten kommen in den Garten
Ein Gottesdienst steht an. Der Veranstalter informiert mich am Morgen, dass die Temperatur in der Kirche bei -5 Grad liegt. Ich überlege schon, ob ich Schlittschuhe mitnehme und auf dem Mittelgang der Kirche Eis laufe. Aus Tee, Wollsocken, langer Unterhose und meiner Bibel besteht mein Marschgepäck in den Kältebunker. Es kommen sogar Leute. Der Veranstalter meint mit einem Lächeln: „Nur die Harten kommen in den Garten.“ Es wird ein gesegneter Gottesdienst. Zum Glück gilt das Evangelium auch bei Minusgraden: Wer Jesus hat, der hat das Leben, der kommt in den himmlischen Garten. Dahin lade ich gerne ein, denn dort wird niemand frieren.
Frank Döhler
NEU: Senioren-Evangelisation
Michael Kaufmann bietet ab sofort evangelistische Seniorennachmittage unter dem Thema „GOTT IST TREU“ an. Mit Bibel und Gitarre kommt er in Gemeinden und gestaltet an vier Nachmittagen - im Abstand von jeweils einer Woche - das inhaltliche Programm.
Anfragen: 037348-23324 oder kaufmann4x@t-online.de
Hier ein erstes Statement: „Michael Kaufmann hat im Rahmen der missionarischen Woche in Weitenhagen im Seniorenkreis zum Thema „Wenn der Akku leer ist“ auf der Grundlage des Bibeltextes über den blinden Bartimäus (Mark.10.46) gesprochen.
Die persönliche Vorstellung seines bisherigen Weges – aufgewachsen in Tellerhäuser (Erzg.) und verheiratet mit Alexandra aus Versmold (NRW) hat Aufmerksamkeit wie Interesse geweckt und zugleich einen guten Kontakt zu den Senioren ermöglicht.
Die bildhafte einladende Sprache und die klare Ausrichtung auf den Glauben an Jesus Christus machte das Zuhören und die Konzentration auf den Vortrag für die Teilnehmer unbeschwert möglich. Das intensive Gespräch über eigene Glaubens(um)wege zur DDR-Zeit verhalf zur Unterstützung der eigenen Verarbeitung. Ich könnte mir sehr gut vorstellen zusammen mit Herrn Kaufmann in der Gemeinde einen Glaubenskurs für die Generation 60+ durchzuführen. Das wäre für die älteren Gemeindeglieder eine gute Unterstützung zur Verarbeitung der eigenen Biographie, die zum großen Teil durch die DDR-Vergangenheit geprägt ist, verbunden mit Ausrichtung auf die Perspektive unseres Glaubens - der Weg in die Ewigkeit - und zugleich eine Ermutigung, die noch geschenkte Lebenszeit bewusst zu gestalten.“
Wolfgang Breithaupt, Pfarrer und Leiter vom „Haus der Stille“ (Weitenhagen)
Neuer Steinberg-Scheufler-Abend
Seit 2010 waren sie zu 27 gemeinsamen Vortragsabenden unterwegs. Die Themen Pubertät, Depression und Sucht beleuchtete Dr. Christa-Maria Steinberg aus ärztlicher Sicht. Lutz Scheufler brachte die biblische Perspektive ein und war zusätzlich für die Musik verantwortlich.
Nun haben die beiden Referenten vom Evangelisationsteam sich das „Thema Nr. 1“ vorgenommen: Lebenslust - Liebe ist, wenn Treue Spaß macht!
Anfragen: 037608-23174 oder info@Lutz-Scheufler.de
Liedermacher mit Lebenslust
Als Liedermacher und Evangelist ist Lutz Scheufler in ganz Deutschland unterwegs, um allerorts Konzerte zu spielen und Ansprachen zu halten... Ein Thema war die Lebenslust. Scheufler, der Jugendevangelist bei der Landeskirche Sachsens ist, erzählte von Menschen, die Lebensmut besitzen, obwohl ihnen immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Passend zur Thematik ist der Titel von Scheuflers aktuellem Album "Lebenslust im Lebensfrust". Die Besucher konnten sich sowohl CDs als auch Bücher des Sachsen mit nach Hause nehmen. Die Ansagen zwischen den Liedern wirkten allesamt wie kleine Predigten. Oft waren sie darauf bedacht, Mut zu geben für schwierige Zeiten. Lutz Scheufler erzählte von den Erfahrungen, die er bei einem Konzert im Gefängnis sammelte. "Viele Menschen denken erst in der Krise über die wichtigen Dinge nach". Jedoch sei es wichtig, immer über den Sinn des Lebens nachzudenken, auch in guten Zeiten. "Sonst leben wir oberflächlich", meint der Evangelist, welcher mit Bibel und Gitarre bereits durch Namibia reiste und auf der Expo in Hannover eine Ansprache hielt, die an mehr als 510 Orte übertragen wurde.
Neben typischer Liedermacher-Musik gab der gebürtige Chemnitzer auch Blues zum Besten, welcher "nicht nur Musik, sondern auch Lebensstil ist". Dazu spielte er Gitarre und Mundharmonika gleichzeitig. Der melancholische Klang ist dabei selbstverständlich, da der Blues in Kummer, Krankheit und Sklaverei geboren wurde, wie der Musiker erklärte.
© Thüringer Allgemeine
Verlass mich nicht!
Das junge Paar kommt schon lange zur Lebens- und Eheberatung in die Sprechstunde. Ein Problem der jungen Frau ist schwer in den Griff zu kriegen: wenn der Ehemann sich zurückzieht wegen schlechter Laune oder weil er Ruhe braucht, reagiert seine Frau darauf mit einem leicht hektischen Gefühl, das in ihrem Herzen sticht. „Ich werde jetzt alleingelassen! Wo könnte ich jetzt hin, wo es besser ist? Das tut richtig weh, das kreist in meinem Herzen!“ Der Schmerz steigert sich, ohne dass sie es aufhalten könnte. Sie fängt dann im Wohnzimmer an zu weinen, wirft sich zu Boden, beginnt zu schreien und mit ihrem Kopf gegen die Wand zu schlagen. Zuletzt liegt sie - wie oberpeinlich, so etwas zu erzählen - auf dem Rücken und strampelt mit Armen und Beinen!
Von solch einer krassen Reaktion auf einen so kleinen Anlass habe ich noch nie gehört und wir forschen nach. Die junge Frau ist als Baby mit einem Jahr fortlaufend in Krippe und Kindergarten gewesen. Da haben wir den Anfang des Elends: sie wurde wirklich jeden Tag neu allein gelassen, in fremder Umgebung, ohne Mutter. Ob sie als Kleinkind damals auch geschrieen, gestrampelt und sich den Kopf angeschlagen hat? Das bekommen wir jetzt nicht mehr heraus.
Jetzt aber ist sie erwachsen und kann lernen, dass ihr Mann sie nicht verlassen will, wenn er sich einmal zurückzieht. Sie kann das furchtbare Einsamkeitsgefühl sofort zu Jesus bringen und sich trösten lassen! Die Schatten der Vergangenheit müssen das Eheleben nicht mehr stören.
Dr. Christa-Maria Steinberg
Mit Jesus in der Disco
Zusammen mit dem Sunlight Gospel Chor der Musikschule Goldenes Lamm (Dresden) war ich zu vier Gottesdiensten in München. Veranstaltungsort: eine Großraum-Discothek zwei Stockwerke unter der Erde. Ein Betonbunker. Als wir am Sonntagmorgen 7.30 eintreffen, machen Reinigungskräfte gerade noch Erbrochenes weg und schaffen den Müll raus. Seit 6.00 Uhr rackern zahllose Mitarbeiter der Gemeinde ICF München, um aus der Disco einen Gottesdienstraum zu gestalten. 9.30 Uhr ist alles geschafft. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sammeln sich, um sich bewusst zu machen, warum sie diese Wahnsinnsarbeit Sonntag für Sonntag machen: Vier Gottesdienste am Stück. Stundenlanger Aufbau, stundenlanger Abbau. Am Montag völlig fertig. Sie berichten von ihren nichtchristlichen Freunde, die sie eingeladen haben. Sie erzählen sich, dass sie davon träumen, dass ihre Freunde Jesus kennen lernen. Das ist jede Mühe wert. Ich denke an Oßwald Chambers und sein Buch „Mein Äußerstes für sein Höchstes“. Vier Gottesdienste später: Wir sind alle erschöpft aber glücklich. Die ersten Reaktionen sind zu hören: Freunde, die sich tatsächlich einladen ließen und das erste Mal in einem Gottesdienst waren, Menschen, denen Jesus ins Leben gesprochen hat, ...
Ein älteres Ehepaar war das erste Mal im Gottesdienst. Auf die Frage, warum sie gekommen sind, sagten sie: „Wir waren neugierig. Unsere Söhne arbeiten die ganze Nacht in der Discothek. Einmal sagten sie zu uns: Wenn wir am Sonntagmorgen aufhören, fangen irgendwelche Verrückte an, aus der vollgekotzten Disco eine Kirche zu machen. Ihr müsst euch das mal anschauen.“
Die Mitarbeiter sind nicht irgendwie besonders. Aber sie haben eins: Ein Herz, dass überfließt von der Liebe Gottes zu den Menschen.
Frank Döhler
Mit Jesus ins Seniorenheim
Mit der Musikschule Goldenes Lamm in Dresden haben wir zwei Ziele: 1. Professionellen Unterricht und 2. Menschen auf Jesus hinweisen. Im Dezember durften wir als Musikschule zwei Weihnachtsfeiern in einem Altersheim und eine weitere bei einem Sportclub ausgestalten. Leise rieselt der Schnee, Oh Tannenbaum, `s Raachermannel, ... und dann das Evangelium von Jesus Christus. Die Anwesenden hören zu, nehmen es hin, einer meldet sich und äußert seine Einwände. Dann singen wir „Macht hoch die Tür“. Danach gibt es Kaffee, Stollen und Plätzchen. Inhaltliche Reaktionen gibt es keine. Bringen solche Veranstaltungen etwas? Ja, das Evangelium wurde ausgesät. Die Frucht wird wachsen! Eine ist nun schon gewachsen. Die Leiterin der Pflegeeinrichtung sagte, wir könnten jederzeit wiederkommen und mit Schülern ein Programm gestalten. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen.
Frank Döhler
Dienen mit Arbeitskraft
Letzte Woche habe ich 50 reparierte Zeltstühle von einem alten Tischlermeister abgeholt.
Er sagt mir, seine Rente sei klein, so dass er keine großen Spenden geben könne, aber Gott schenkt ihm noch Gesundheit und Kraft, dass er die Zelt-Stühle reparieren könne.
Für mich sind solche Leute Gold wert! Ich find es immer wieder spannend Leute zu treffen, die Gott mit dem dienen, was sie haben. Die einen spenden ihre Arbeitskraft, andere Geld.
Danke an alle, die mit Zeit und Arbeitskraft das ZELT für die Einsätze 2012 fit machen. Danke an alle, die mit Geldspenden dafür sorgen, dass qualitativ gutes Material gekauft werden kann.
Jens Ulbricht
DAS ZELT wird fit gemacht!
Unser Evangelisationszelt ist in Sachsen angekommen, wurde an seinem Standort in Herrenhaide aufgebaut und wird zur Zeit von unserem Zeltmeister Jens Ulbricht und weiteren engagierten Christen für den Einsatz 2012 fit gemacht.
Terminanfragen für eine Zeltevangelisation richten Sie bitte an Sabine Scheufler
Tel.: 037608-23174 Email: info@sdg-verlag.de
Bestätigung
Während eines Treffens mit dem Zeltmeister Jens Ulbricht und den Beratern der Evangelikalen Stiftung habe ich betont, dass für den Erhalt des Zeltes keine Gelder genommen werden dürfen, die für unsere Evangelisten gespendet wurden. Für die ersten Instandsetzungsarbeiten wurden daraufhin 5.000 € aus dem Fonds „Allgemeine Spenden“ dem Zeltmeister zugesagt. Ich staunte nicht schlecht, als bereits eine Woche später eine zweckgebundene Einzelspende aus Norddeutschland von genau 5.000 € für DAS ZELT einging. Das war eine schöne Bestätigung. Danke!
Lutz Scheufler
Zelt-Marathon
Zelten im Sommer, das passt, auch bei Starkregen und Gewitter: das bewies die Landeskirchliche Gemeinschaft in Werdau, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Zwickau. Fast vier Wochen lang lud die Gemeinde ein ins Zelt zu Vorträgen rund um den Glauben. Jeden Abend kamen zwischen 200 und 440 Besucher. Eine Marathonvortragsreihe; gestemmt wurde das Projekt hauptsächlich von Ehrenamtlichen.
Mehrere Referenten waren eingeladen. Vom Evangelisationsteam Sachsen predigten Andreas Riedel, Michael Kaufmann, Frank Döhler und Lutz Scheufler. Andreas Riedel erläuterte in einem Radio-Interview die Zielrichtung der Evangelisation: „Das Kreuz ist das Siegeszeichen Gottes in dieser Welt und die Rettung für das ewige Leben.“ Regina König von ERF-Radio betonte in ihrem Beitrag: „An jedem Abend sind Menschen hier, die noch nie einen Fuß in eine Kirche gesetzt haben, die aber auch Fragen, vielleicht auch tiefsitzende Lebensprobleme mitbringen.“
...nicht von Brot allein
Lothar Zierold ist Bäcker und alle zwei Jahre Mitveranstalter einer mehrwöchigen Zeltevangelisation auf dem Rummelplatz der sächsischen Kleinstadt Werdau bei Zwickau. „Denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein“, meint der 67-jährige. Drei Wochen lang lädt ein Team um den Evangelisten Lutz Scheufler jeden Tag Menschen dazu ein, ihr Leben Jesus anzuvertrauen. Drei Wochen? Ist das nicht zu lang? „Nein. Manchmal dauert es einfach etwas länger, bis es auch der Letzte im Ort begriffen hat“, sagt Lothar Zierold. Der Bäckermeister – der 75 Angestellte in 12 Filialen beschäftigt – ist im Ehrenamt Leiter der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Werdau. 2002 übernimmt er die Leitung der Landeskirchlichen Gemeinschaft mit heute 53 Mitgliedern. Etwa zur gleichen Zeit entsteht die Idee, in Werdau eine Zeltevangelisation durchzuführen.
Bürgermeister pro Evangelisation
„Wir wollten möglichst viele Menschen mit der guten Botschaft von Jesus Christus errei- chen“, erzählt Zierold. Die Aktion 2005 wird ein voller Erfolg. Eine Woche lang ist das 400 Zuhörer fassende Zelt fast jeden Abend bis auf den letzten Platz gefüllt. Aber nicht nur das Interesse ist groß. Auch die Stadt kommt den Veranstaltern entgegen, stellt ihnen etwa den Rummelplatz kostenlos zur Verfügung – und das, obwohl der Oberbürgermeister der Partei „Die Linke“ angehört. Schnell steht fest: Es wird eine Wiederholung geben. Seitdem findet die Zeltevangelisation alle zwei Jahre statt und ist inzwischen eine feste Größe in dem 17.000-Einwohner-Städtchen.
Sohn stirbt an Hirntumor
2010 dann ein furchtbarer Schock für Zierold: Bei seinem 38-jährigen Sohn Thomas – selbst Vater von vier Kindern – wird ein Hirntumor festgestellt. Immer wieder ist ihm in der Backstube schwindelig geworden, dann sind epileptische Anfälle hinzugekommen. Zunächst machen die Ärzte der Familie Hoffnung, dass eine Operation den jungen Mann retten kann. Doch dann geht alles ganz schnell: der junge Familienvater, der die Bäckerei des Vaters übernehmen wollte, stirbt innerhalb weniger Wochen. Lothar Zierold fällt es immer noch schwer, davon zu sprechen. „Ohne meinen Glauben hätte ich diesen Verlust wohl nicht verkraftet“, sagt er.
Eine Investition in die Ewigkeit
Das ist auch der Grund, weshalb er sich trotz Trauer weiterhin für die Zeltevangelisation in Werdau engagiert: „Was wir hier machen, ist eine Investition in die Zukunft vieler Menschen – und in die Ewigkeit. Das will ich mir nicht nehmen lassen.“ Deshalb soll es auch 2013 wieder eine Evangelisation geben. Dann steht das Zelt vier Wochen lang ...
© idea, Matthias Pankau
Bahnhofstage im Zelt
Jahnsbacher Christen forderten im August ihre Mitbürger dazu auf, in den Zug des Lebens einzusteigen. Gleich neben dem ehemaligen Bahnhof stand das Evangelisationszelt in dem vom Ehevortrag bis zum Gospelkonzert ein bunter „Fahrplan“ angeboten wurde.
Der Steuerberater Reinhard Nafziger sprach zum Thema „Ohne Kohle kein Dampf“ (Geld - oder was uns treibt) und fragte seine Zuhörer „Was wollen Sie und wo wollen Sie in fünf Jahren sein?“. Dr. Christa-Maria Steinberg hatte beim Thema „Wenn es nicht mehr rund läuft - Burn out“ aufmerksame Gäste im Zelt. Die letzten vier Abende gehörten der klassischen Evangelisation mit Themen wie „Bitte einsteigen“, „Schnellzug oder Bummelzug“, „Störung auf der Strecke“ und „Endstation?“.
Lebensversicherung bei Dr. Steinberg
Eine Versicherungsmaklerin kommt seit kurzem in die Sprechstunde. Sie arbeitet verletzende Kindheitserfahrungen auf, die ihre Entscheidungen und Beziehungen jetzt immer noch stören wollen. Beim „Anschauen“ der alten Wunden hilft Jesus ihr und macht sie heil. Als ihr Freund sie neulich fragte, was sie bei mir in Limbach gemacht habe, sagte sie:“ Ich habe an meiner Lebensversicherung gebastelt“!
Die neue Liebe zu Jesus und die Befreiung von unbewussten schädlichen Antrieben – wenn das keine gute Lebensversicherung ist!
Dr. Christa-Maria Steinberg
Studienassistent für TheoKreis
Leipzig - David Keller ist der neue Studienassistent beim Theokreis Leipzig. Vor einigen Jahren absolvierte er im Rahmen seines Theologiestudiums ein Praktikum beim Evangelisationsteam. Infos gibt es unter www.theokreis.de
Wir wünschen David Keller Gottes reichen Segen für seine wichtige Aufgabe
Das Evangelisationsteam Sachsen
Blutdruck bleibt unten
Die 45-jährige Krankenschwester „bearbeitet“ in einer Arztpraxis jeden Tag mehr als hundert Patienten. Sie kommt zu mir, weil ihr erhöhter Blutdruck seit 5 Jahren medikamentös behandelt wird - ohne Erfolg. Auch eine Herz-Kreislauf-Kur brachte keine Besserung. „Es ist psychisch“, anscheinend. Am Ende der ersten Stunde kommen wir auf ihr Verhältnis zu Jesus zu sprechen. Sie wünscht sich so sehr Stille und Gelassenheit und dass sie lernt, Sorgen und Sachen abzugeben. Zu Anfang der zweiten Stunde erzählt sie: “Mir ist sehr nachgegangen, was wir besprochen haben. Ich habe verstanden, dass das Bibellesen und das Beten mehr ist, als eine Verschönerung des Tages. Ich lese jetzt gern in der Bibel und habe mir “Zeit mit Gott“ (Bibellesehilfe der Aidlinger Schwestern) für das nächste Quartal bestellt. Wenn ich zu Bett gehe, fällt es mir nicht mehr schwer, meinen Roman liegen zu lassen und Stille Zeit zu machen. Seitdem merke ich, wie Jesus da ist und sich kümmert. Ich bin nicht mehr so leicht aufgeregt, der Blutdruck bleibt unten.“
Dr. Christa-Maria Steinberg
Vom Glauben erzählen
Unter dem Motto „Gott ERlebt“ steht ab Montag eine Evangelisationswoche in Dornreichenbach. Als Referent für sechs Abende gewonnen wurde Lutz Scheufler, Autor, Songschreiber, Sänger, Gitarrist und Jugendevangelist der Landeskirche Sachsen. „Unser Ziel ist es, gerade hier vom Glauben zu erzählen, wo viele ohne christliche Prägung aufgewachsen sind“, umreißt Elke Oldenburg aus dem Vorbereitungsteam das Anliegen der Veranstaltung. Die 47-jährige, die an der Brandiser Mittelschule Religion und Musik unterrichtet, weiß wovon sie spricht: Sie selbst hat erst im Laufe der Jahre zum Glauben gefunden. „Viele trauen sich einfach nicht, diese Schwelle zu überschreiten. Sie haben sich gesagt, nie wieder Partei - und Kirche gleich gar nicht. Damit verbauen sie sich die Bereicherung, die persönlicher Glaube unabhängig von der Institution Kirche bringen kann“, ist die Dornreichenbacherin überzeugt. Scheufler kenne diesen Zwiespalt und spreche seine Zuhörer in klarer, direkter Sprache an...
© Leipziger Volkszeitung
Erfolgreiche Premiere
Rund 1000 Christen aus der Region haben gestern am erstmals gefeierten Open-air-Gottesdienst am Röthelstein bei Beerheide teilgenommen. Die Veranstaltung auf der Naturbühne, die sonst nur beim alljährlichen Pfingstsingen bespielt wird, war von Mitgliedern aus acht christlichen Gemeinden der Stadt Auerbach und der Nachbarorte vorbereitet worden... „Die Pfingstbotschaft gilt immer“, meinte Evangelist Lutz Scheufler, der in seiner Predigt an den Anfang des Christentums erinnerte. „Ein solches Echo, schon bei der Vorbereitung, hatten wir nicht erwartet“, sagte der Gemeindepädagoge Heiko Ullmann.
Stimmen
Uta Rammler, Rebesgrün: „Das war eine Superpredigt. Die Veranstaltung war bestens organisiert“.
Thomas und Dorit Leheis, Auerbach: „Wir haben erstmals einen Open-air-Gottesdienst erlebt. Er hat uns gefallen. Wir kommen wieder“.
© Freie Presse
Wenn der Evangelist plötzlich erkrankt
Haiger – Was macht eine christliche Gemeinde, wenn sie eine öffentliche Veranstaltungsreihe organisiert hat, aber der Hauptredner nach der Auftaktveranstaltung ernsthaft erkrankt?
Vor diese Herausforderung sah sich die Christliche Versammlung – eine etwa 50 erwachsene Mitglieder zählende unabhängige Brüdergemeinde – im mittelhessischen Haiger-Oberroßbach konfrontiert. Sie hatte den sächsischen Pfarrer Theo Lehmann (Chemnitz) zu einer Evangelisation vom 15. bis 20. August eingeladen. Zum Auftakt gab es einen gut besuchten Männer-Grillabend. Doch am nächsten Tag klagte der 76-jährige Lehmann überraschend unter starken Schmerzen in Armen und Beinen. Er musste ins Krankenhaus nach Dillenburg eingeliefert werden, wo er weiter behandelt wird. In dieser Situation sprang sein langjähriger musikalischer Weggefährte, der Liedermacher und Baptistenpastor Jörg Swoboda (Buckow bei Berlin), ein. Er sollte eigentlich an den Abenden für den musikalischen Rahmen sorgen. Doch nun übernahm er kurz entschlossen an den übrigen Tagen auch die Verkündigung. Wie er gegenüber idea sagte, hätten bis zu 70 Personen die Veranstaltung besucht. Swoboda hat zusammen mit Lehmann viele Liedertexte geschrieben und vertont. Er war Jugendpastor und Theologiedozent in der DDR. Nach der Friedlichen Revolution wurde er Evangelist des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden).
© idea
Seminar für Evangelisation
Nach einem Burn out war ich fast ein halbes Jahr zu Hause, doch ich wusste, dass Gott neue Pläne für mich hat. Völlig unerwartet bekam ich einen Anruf von Carmen Schirrmacher (Stiftung Marburger Medien), dass tags darauf in Chemnitz ein Evangelisations-Seminar beginne. Ich hatte Carmen im Jahr vorher zur Evangelisation in Bockau kennen gelernt. Nun lud sie mich zum Seminar ein. Ich hatte keine Ahnung, was ich dort sollte. Mein Mann sagte zu mir: „Du hast jetzt ein halbes Jahr gebetet, dass Gott Dich doch gebrauchen möge und das ist die Antwort.“
Gleich zu Beginn des Seminars wusste ich, das ich hier richtig bin. Das war genau das was ich wollte und was auch die Bibel uns lehrt: „Geht raus und verkündet das Evangelium“. Die einzelnen Module waren höchst lehrreich. Michael Kaufmann, Lutz Scheufler, Dr. Theo Lehmann, Rainer Dick und Dr. Christa-Maria Steinberg gaben uns ihr Wissen sehr aufschlussreich weiter. Besonders die Lehrevangelisation in Rittersgrün war für uns alle sehr segensreich.
Es war viel Zeit für Bibelarbeit, gemeinsame Gebete und die praktische Umsetzung des Gelernten. Menschen haben zu Gott gefunden.
Gabriele Fürtsch, Bockau
UNGLAUBLICH
Mit dieser Überschrift warb das diesjährige MissioCamp um junge Leute ab 14 Jahren. Seit 1999 gibt es dieses Sommercamp in der Strobelmühle Pockau mit einer klaren missionarischen Ausrichtung. Seminare an den Vormittagen, Workshops nachmittags münden in den "Ev Event" am Abend. In diesem Jahr war Heiko Wätzig, Pfarrer in Carlsfeld, als Evangelist zu Gast. Für ihn definitiv etwas Neues, Ungewohntes. Er musste nicht nur einen Draht zu den jungen Leuten finden, sondern auch jeden Abend Themen auswählen, welche in die Lebenswelt der Teenager sprechen. Es fiel ihm Einiges ein. Nach den Abenden gab es reichlich Gespräche, genauer gesagt über das ganze Camp hinweg. Dabei stand er nicht allein auf der Bühne. Döhler & Scheufler + Band bauten mit passenden Liedern eine Brücke zur Verkündigung hin. Junge Moderatoren, ehrenamtliche Mitarbeiter des Camps brachten die nötige Lockerheit und Offenheit mit ihrer ungezwungenen Art in den Saal. So fanden fast jeden Abend Jugendliche zum Kreuz. Dorthin, wo sie ein entschiedenes Leben mit Jesus Christus beginnen wollten. Dafür sind wir Gott sehr dankbar. Auch, dass wir dieses Camp nun bereits seit 12 Jahren haben dürfen. In diesem Jahr konnten gar nicht alle Interessenten daran teilnehmen. Zwei Monate vor Beginn war das MissioCamp Erzgebirge restlos ausgebucht.
Bereits kurze Zeit nach dem Camp ist vor dem Sommer 2012. Wir werden auswerten und überlegen, was wir für 2012 alles in Angriff nehmen wollen. Über allem steht die Dankbarkeit unserem Gott gegenüber, der Unglaubliches getan hat - junge Leute in seine Nachfolge gerufen. Dafür lohnt sich aller Einsatz.
Michael Rausch, Bezirksjugendwart
Väterliche Umarmung
Wenn der Mensch am Anfang seines Lebens nicht genug geliebt wird, hat das traurige Folgen für sein ganzes Leben. Kinder wollen gestillt, umarmt, getragen und getröstet werden, genau so, wie sie essen, trinken und gewickelt werden wollen. Ich staune immer wieder darüber, wie groß noch bei Erwachsenen die Sehnsucht danach ist, liebevoll mütterlich oder väterlich in den Arm genommen zu werden, wenn sie als Kleinkinder nicht genug davon bekommen haben. Manche Patientinnen drücken mich zur Begrüßung und beim Abschied lange und fest und wollen nicht loslassen. Vielleicht ist das die eigentliche Therapie?
Eine von ihnen erzählte mir, sie sei im Kindergarten einmal auf ihr Knie gefallen und habe geblutet. Da habe sie die Erzieherin auf den Schoß genommen! Das kannte das Kind gar nicht. Vor lauter Wohlgefühl - sie habe sich nur an die Erzieherin gedrückt und dies genossen, war der Schmerz unwichtig. Gibt es das, dachte ich, dass eine Mutter ihr Kind niemals auf den Schoß nimmt?
Auch junge Männer sehnen sich sehr nach „väterlicher“ Umarmung, wenn der Vater sie als kleine Jungens nicht fest in den Arm genommen hat. Sie schauen auf zum Fußballtrainer, zum Jugendpfarrer, zum Großvater und wünschen sich, von ihm beachtet, gelobt und einmal umarmt zu werden. Ein Heranwachsender erzählte, wie bei einer Rüstzeit einer der Jugendlichen herumgegangen sei: “Wer will umarmt werden? Hier kostenlos, komm her!“ Sehr lustig, aber voll tiefer Wahrheit. Das ist ein ganz anderes Sehnen als dass, bei der Begrüßung „beim Kopf genommen“ zu werden oder nach verliebten Umarmungen. Das ist das tiefe Herzensbedürfnis, einen Vater (in diesem Falle einen älteren Seelsorger oder Freund) zu haben, der sein Vertrauen zeigt, in dem er den jungen Mann fest drückt. Das wünschen sich Jungens, aber sie sagen es nicht. Dass Gott sie liebt, wissen sie, aber manchmal möchten sie es spüren, so wie unsere Söhne beim Nach-Hause-Kommen die Vaterliebe erleben, wenn sie umarmt werden. Eine väterliche Umarmung nimmt die Angst und macht Mut!
Dr. Christa-Maria Steinberg
Musikschule platz aus allen Nähten
Die Musikschule Goldenes Lamm, die im Sommer 2009 als evangelistisches Projekt in Dresden an den Start ging, wächst prächtig. Inzwischen unterrichten 14 Lehrkräfte ca. 100 Schüler. Die Raumkapazitäten sind damit nahezu ausgeschöpft. Aus diesem Grund wird der Bau eigener Räumlichkeit notwendig. Ein noch brach liegender Gebäudeteil des Gemeindezentrums Goldenes Lamm soll dafür ausgebaut und erweitert werden. Gegenwärtig wird geprüft, auf welche Weise dieses Vorhaben finanziell realisiert werden kann. Leiter der Musikschule ist der Dipl.-Musiker Daniel Scheufler. Der Musikevangelist Frank Döhler fungiert als Stellvertreter.
Infos: www.msgl.de
Eine Woche später im Sarg
Sachsen - Während einer Jugendwoche kam ein junger Mann in Begleitung seines Freundes zu mir und sagte, er wolle sein Leben Jesus übergeben. Wir kamen ins Gespräch, u.a. auch darüber, warum er Jesus in sein Leben einladen möchte. Er sagte, er wolle endlich die Angst vor dem Tod loshaben und Gewissheit erlangen, worauf sein Leben hinausläuft - nämlich auf die Ewigkeit in Gottes Gegenwart. Die vergangene Nacht hatte er immer wieder über die Predigt zum Thema Leid / ein festes Lebensfundament nachgedacht. Ein Erlebnis zwei Jahre früher ließ ihn dabei nicht los. Eine Schulkollegin war bei Projekttagen zu Gast bei einem Bestattungsinstitut. Als sie einen ausgestellten Sarg sah, sagte sie: „In so einem Sarg möchte ich auch einmal beerdigt werden.“ Eine Woche später lag sie drin, nach dem sie bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt war. Dem jungen Mann war das nun eine Warnung und gleichzeitig der Anstoß, dem Herrn des Lebens sein eigenes Leben anzuvertrauen.
Frank Döhler
Keine Albträume mehr
Nach meinem Vortrag gestern Abend setzte sich eine Frau zu mir, die vor langer Zeit in der Sprechstunde war. Sie erinnerte mich daran, dass sie damals wegen Albträumen Hilfe gesucht hatte. Nach der Scheidung von ihrem Ehemann, der sie grauenvoll behandelt hatte, litt sie allnächtlich unter fürchterlichen Angsttäumen. Sie rief laut um Hilfe und wachte schweißgebadet auf. “Einen Satz haben Sie mir damals gesagt, den habe ich behalten und der hat mir geholfen: ’Jesus steht jede Nacht an Ihrem Bett’!“ Die Albträume wurden schwächer und jetzt sind sie ganz verschwunden.
Dr. Christa-Maria Steinberg
LEBENSVERÄNDERUNG
Mein Name ist René Naumann und ich bin Christ. Dies kann ich nunmehr seit einem halben Jahr sagen, denn am 28.09.2010 bin ich zum Glauben gekommen...
Ende September war bei uns in Lößnitz Jugendwoche mit Lutz Scheufler. Die ganze Woche hatte ich viel zu tun, denn in der 12. Klasse hat man nicht immer allzu viel Zeit. Eine Freundin hatte mich immer wieder gefragt, ob ich mal mitkommen würde, ...die Jugendwoche wäre total toll und richtig cool. Wenn sie das sagt, dachte ich mir, muss das ja auch stimmen und so ging ich am Freitag mit. Aber in dem Moment, als ich dort ankam, habe ich nicht daran gedacht, dass dieser Abend mein Leben verändern könnte. Ich muss sogar zugeben, ich hab einige böse Witze ihr gegenüber gemacht. Nun gut - wir setzten uns in die Turnhalle und hörten das tolle Vorprogramm und dann sprach Lutz Scheufler über das Thema des Abends „Leben ist mehr als Mobbing, Streit und Rachelust“. Ich merkte auf einmal, dass in mir etwas zu arbeiten begann auch traf mich das Thema direkt ins Herz. Als wir dann eingeladen wurden, zum Kreuz vorzukommen wusste ich, dass ich hingehen musste. Ich spürte es in mir: In diesen Moment hat mich Gott zu sich eingeladen und er macht mir ein Angebot, welches ich nicht ablehnen kann. Er bot mir an, mein Leben zu bessern und er bot mir einen Neustart an und ich wollte annehmen. Aber ich traute mich in dem Moment nicht allein hinzugehen und Gott sei Dank - im wahrsten Sinne des Wortes - war die gute Freundin an meiner Seite und begleitete mich auf meinem Weg. Als wir dann alle mit Lutz Scheufler das gemeinsame Gebet gesprochen hatten fühlte ich mich befreit und ich spürte in mir Freude. Im nachfolgenden Gespräch mit Michael Kaufmann wurde mir klar, dass Gott mich bei sich haben möchte. Abends daheim, schlug ich zum ersten Mal die Bibel auf.
Nach der Jugendwoche bot unser Pfarrer Johannes Bartels einen Glaubenskurs für alle an, die zur Jugendwoche zum Glauben gekommen sind. Aber anstatt dort auf einen Haufen junger Leute zu treffen, waren da viele Erwachsene, die aber genau so wie ich erst frisch zum Glauben gekommen waren. Dort erlebte ich acht tolle Wochen in denen ich viel lernte. Als dann der Glaubenskurs vorbei war, kam einer der schönsten Tage meines Lebens: Am 2. Dezember 2010 wurde ich von unserem Pfarrer in Affalter getauft!
René Naumann, Schüler