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INFO- Evangelisation

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Neue Ausgabe: Info-Evangelisation 4/2011

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DAS ZELT wird fit gemacht!
Unser Evangelisationszelt ist in Sachsen angekommen, wurde an seinem Standort in Herrenhaide aufgebaut und wird zur Zeit von unserem Zeltmeister Jens Ulbricht und weiteren engagierten Christen für den Einsatz 2012 fit gemacht.
Terminanfragen für eine Zeltevangelisation richten Sie bitte an Sabine Scheufler
Tel.: 037608-23174 Email: info@sdg-verlag.de

Bestätigung
Während eines Treffens mit dem Zeltmeister Jens Ulbricht und den Beratern der Evangelikalen Stiftung habe ich betont, dass für den Erhalt des Zeltes keine Gelder genommen werden dürfen, die für unsere Evangelisten gespendet wurden. Für die ersten Instandsetzungsarbeiten wurden daraufhin 5.000 € aus dem Fonds „Allgemeine Spenden“ dem Zeltmeister zugesagt. Ich staunte nicht schlecht, als bereits eine Woche später eine zweckgebundene Einzelspende aus Norddeutschland von genau 5.000 € für DAS ZELT einging. Das war eine schöne Bestätigung. Danke!
Lutz Scheufler

Zelt-Marathon
Zelten im Sommer, das passt, auch bei Starkregen und Gewitter: das bewies die Landeskirchliche Gemeinschaft in Werdau, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Zwickau. Fast vier Wochen lang lud die Gemeinde ein ins Zelt zu Vorträgen rund um den Glauben. Jeden Abend kamen zwischen 200 und 440 Besucher. Eine Marathonvortragsreihe; gestemmt wurde das Projekt hauptsächlich von Ehrenamtlichen.
Mehrere Referenten waren eingeladen. Vom Evangelisationsteam Sachsen predigten Andreas Riedel, Michael Kaufmann, Frank Döhler und Lutz Scheufler. Andreas Riedel erläuterte in einem Radio-Interview die Zielrichtung der Evangelisation: „Das Kreuz ist das Siegeszeichen Gottes in dieser Welt und die Rettung für das ewige Leben.“ Regina König von ERF-Radio betonte in ihrem Beitrag: „An jedem Abend sind Menschen hier, die noch nie einen Fuß in eine Kirche gesetzt haben, die aber auch Fragen, vielleicht auch tiefsitzende Lebensprobleme mitbringen.“

...nicht von Brot allein
Lothar Zierold ist Bäcker und alle zwei Jahre Mitveranstalter einer mehrwöchigen Zeltevangelisation auf dem Rummelplatz der sächsischen Kleinstadt Werdau bei Zwickau. „Denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein“, meint der 67-jährige. Drei Wochen lang lädt ein Team um den Evangelisten Lutz Scheufler jeden Tag Menschen dazu ein, ihr Leben Jesus anzuvertrauen. Drei Wochen? Ist das nicht zu lang? „Nein. Manchmal dauert es einfach etwas länger, bis es auch der Letzte im Ort begriffen hat“, sagt Lothar Zierold. Der Bäckermeister – der 75 Angestellte in 12 Filialen beschäftigt – ist im Ehrenamt Leiter der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Werdau. 2002 übernimmt er die Leitung der Landeskirchlichen Gemeinschaft mit heute 53 Mitgliedern. Etwa zur gleichen Zeit entsteht die Idee, in Werdau eine Zeltevangelisation durchzuführen.
Bürgermeister pro Evangelisation
„Wir wollten möglichst viele Menschen mit der guten Botschaft von Jesus Christus errei- chen“, erzählt Zierold. Die Aktion 2005 wird ein voller Erfolg. Eine Woche lang ist das 400 Zuhörer fassende Zelt fast jeden Abend bis auf den letzten Platz gefüllt. Aber nicht nur das Interesse ist groß. Auch die Stadt kommt den Veranstaltern entgegen, stellt ihnen etwa den Rummelplatz kostenlos zur Verfügung – und das, obwohl der Oberbürgermeister der Partei „Die Linke“ angehört. Schnell steht fest: Es wird eine Wiederholung geben. Seitdem findet die Zeltevangelisation alle zwei Jahre statt und ist inzwischen eine feste Größe in dem 17.000-Einwohner-Städtchen.
Sohn stirbt an Hirntumor
2010 dann ein furchtbarer Schock für Zierold: Bei seinem 38-jährigen Sohn Thomas – selbst Vater von vier Kindern – wird ein Hirntumor festgestellt. Immer wieder ist ihm in der Backstube schwindelig geworden, dann sind epileptische Anfälle hinzugekommen. Zunächst machen die Ärzte der Familie Hoffnung, dass eine Operation den jungen Mann retten kann. Doch dann geht alles ganz schnell: der junge Familienvater, der die Bäckerei des Vaters übernehmen wollte, stirbt innerhalb weniger Wochen. Lothar Zierold fällt es immer noch schwer, davon zu sprechen. „Ohne meinen Glauben hätte ich diesen Verlust wohl nicht verkraftet“, sagt er.
Eine Investition in die Ewigkeit
Das ist auch der Grund, weshalb er sich trotz Trauer weiterhin für die Zeltevangelisation in Werdau engagiert: „Was wir hier machen, ist eine Investition in die Zukunft vieler Menschen – und in die Ewigkeit. Das will ich mir nicht nehmen lassen.“ Deshalb soll es auch 2013 wieder eine Evangelisation geben. Dann steht das Zelt vier Wochen lang ...
© idea, Matthias Pankau

Bahnhofstage im Zelt
Jahnsbacher Christen forderten im August ihre Mitbürger dazu auf, in den Zug des Lebens einzusteigen. Gleich neben dem ehemaligen Bahnhof stand das Evangelisationszelt in dem vom Ehevortrag bis zum Gospelkonzert ein bunter „Fahrplan“ angeboten wurde.
Der Steuerberater Reinhard Nafziger sprach zum Thema „Ohne Kohle kein Dampf“ (Geld - oder was uns treibt) und fragte seine Zuhörer „Was wollen Sie und wo wollen Sie in fünf Jahren sein?“. Dr. Christa-Maria Steinberg hatte beim Thema „Wenn es nicht mehr rund läuft - Burn out“ aufmerksame Gäste im Zelt. Die letzten vier Abende gehörten der klassischen Evangelisation mit Themen wie „Bitte einsteigen“, „Schnellzug oder Bummelzug“, „Störung auf der Strecke“ und „Endstation?“.

Lebensversicherung bei Dr. Steinberg
Eine Versicherungsmaklerin kommt seit kurzem in die Sprechstunde. Sie arbeitet verletzende Kindheitserfahrungen auf, die ihre Entscheidungen und Beziehungen jetzt immer noch stören wollen. Beim „Anschauen“ der alten Wunden hilft Jesus ihr und macht sie heil. Als ihr Freund sie neulich fragte, was sie bei mir in Limbach gemacht habe, sagte sie:“ Ich habe an meiner Lebensversicherung gebastelt“!
Die neue Liebe zu Jesus und die Befreiung von unbewussten schädlichen Antrieben – wenn das keine gute Lebensversicherung ist!
Dr. Christa-Maria Steinberg

Studienassistent für TheoKreis
Leipzig - David Keller ist der neue Studienassistent beim Theokreis Leipzig. Vor einigen Jahren absolvierte er im Rahmen seines Theologiestudiums ein Praktikum beim Evangelisationsteam. Infos gibt es unter www.theokreis.de
Wir wünschen David Keller Gottes reichen Segen für seine wichtige Aufgabe
Das Evangelisationsteam Sachsen

Blutdruck bleibt unten
Die 45-jährige Krankenschwester „bearbeitet“ in einer Arztpraxis jeden Tag mehr als hundert Patienten. Sie kommt zu mir, weil ihr erhöhter Blutdruck seit 5 Jahren medikamentös behandelt wird - ohne Erfolg. Auch eine Herz-Kreislauf-Kur brachte keine Besserung. „Es ist psychisch“, anscheinend. Am Ende der ersten Stunde kommen wir auf ihr Verhältnis zu Jesus zu sprechen. Sie wünscht sich so sehr Stille und Gelassenheit und dass sie lernt, Sorgen und Sachen abzugeben. Zu Anfang der zweiten Stunde erzählt sie: “Mir ist sehr nachgegangen, was wir besprochen haben. Ich habe verstanden, dass das Bibellesen und das Beten mehr ist, als eine Verschönerung des Tages. Ich lese jetzt gern in der Bibel und habe mir “Zeit mit Gott“ (Bibellesehilfe der Aidlinger Schwestern) für das nächste Quartal bestellt. Wenn ich zu Bett gehe, fällt es mir nicht mehr schwer, meinen Roman liegen zu lassen und Stille Zeit zu machen. Seitdem merke ich, wie Jesus da ist und sich kümmert. Ich bin nicht mehr so leicht aufgeregt, der Blutdruck bleibt unten.“
Dr. Christa-Maria Steinberg

Vom Glauben erzählen
Unter dem Motto „Gott ERlebt“ steht ab Montag eine Evangelisationswoche in Dornreichenbach. Als Referent für sechs Abende gewonnen wurde Lutz Scheufler, Autor, Songschreiber, Sänger, Gitarrist und Jugendevangelist der Landeskirche Sachsen. „Unser Ziel ist es, gerade hier vom Glauben zu erzählen, wo viele ohne christliche Prägung aufgewachsen sind“, umreißt Elke Oldenburg aus dem Vorbereitungsteam das Anliegen der Veranstaltung. Die 47-jährige, die an der Brandiser Mittelschule Religion und Musik unterrichtet, weiß wovon sie spricht: Sie selbst hat erst im Laufe der Jahre zum Glauben gefunden. „Viele trauen sich einfach nicht, diese Schwelle zu überschreiten. Sie haben sich gesagt, nie wieder Partei - und Kirche gleich gar nicht. Damit verbauen sie sich die Bereicherung, die persönlicher Glaube unabhängig von der Institution Kirche bringen kann“, ist die Dornreichenbacherin überzeugt. Scheufler kenne diesen Zwiespalt und spreche seine Zuhörer in klarer, direkter Sprache an...
© Leipziger Volkszeitung

Erfolgreiche Premiere
Rund 1000 Christen aus der Region haben gestern am erstmals gefeierten Open-air-Gottesdienst am Röthelstein bei Beerheide teilgenommen. Die Veranstaltung auf der Naturbühne, die sonst nur beim alljährlichen Pfingstsingen bespielt wird, war von Mitgliedern aus acht christlichen Gemeinden der Stadt Auerbach und der Nachbarorte vorbereitet worden... „Die Pfingstbotschaft gilt immer“, meinte Evangelist Lutz Scheufler, der in seiner Predigt an den Anfang des Christentums erinnerte. „Ein solches Echo, schon bei der Vorbereitung, hatten wir nicht erwartet“, sagte der Gemeindepädagoge Heiko Ullmann.
Stimmen

Uta Rammler, Rebesgrün: „Das war eine Superpredigt. Die Veranstaltung war bestens organisiert“.
Thomas und Dorit Leheis, Auerbach: „Wir haben erstmals einen Open-air-Gottesdienst erlebt. Er hat uns gefallen. Wir kommen wieder“.
© Freie Presse

Wenn der Evangelist plötzlich erkrankt
Haiger – Was macht eine christliche Gemeinde, wenn sie eine öffentliche Veranstaltungsreihe organisiert hat, aber der Hauptredner nach der Auftaktveranstaltung ernsthaft erkrankt?
Vor diese Herausforderung sah sich die Christliche Versammlung – eine etwa 50 erwachsene Mitglieder zählende unabhängige Brüdergemeinde – im mittelhessischen Haiger-Oberroßbach konfrontiert. Sie hatte den sächsischen Pfarrer Theo Lehmann (Chemnitz) zu einer Evangelisation vom 15. bis 20. August eingeladen. Zum Auftakt gab es einen gut besuchten Männer-Grillabend. Doch am nächsten Tag klagte der 76-jährige Lehmann überraschend unter starken Schmerzen in Armen und Beinen. Er musste ins Krankenhaus nach Dillenburg eingeliefert werden, wo er weiter behandelt wird. In dieser Situation sprang sein langjähriger musikalischer Weggefährte, der Liedermacher und Baptistenpastor Jörg Swoboda (Buckow bei Berlin), ein. Er sollte eigentlich an den Abenden für den musikalischen Rahmen sorgen. Doch nun übernahm er kurz entschlossen an den übrigen Tagen auch die Verkündigung. Wie er gegenüber idea sagte, hätten bis zu 70 Personen die Veranstaltung besucht. Swoboda hat zusammen mit Lehmann viele Liedertexte geschrieben und vertont. Er war Jugendpastor und Theologiedozent in der DDR. Nach der Friedlichen Revolution wurde er Evangelist des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden).
© idea

Seminar für Evangelisation
Nach einem Burn out war ich fast ein halbes Jahr zu Hause, doch ich wusste, dass Gott neue Pläne für mich hat. Völlig unerwartet bekam ich einen Anruf von Carmen Schirrmacher (Stiftung Marburger Medien), dass tags darauf in Chemnitz ein Evangelisations-Seminar beginne. Ich hatte Carmen im Jahr vorher zur Evangelisation in Bockau kennen gelernt. Nun lud sie mich zum Seminar ein. Ich hatte keine Ahnung, was ich dort sollte. Mein Mann sagte zu mir: „Du hast jetzt ein halbes Jahr gebetet, dass Gott Dich doch gebrauchen möge und das ist die Antwort.“
Gleich zu Beginn des Seminars wusste ich, das ich hier richtig bin. Das war genau das was ich wollte und was auch die Bibel uns lehrt: „Geht raus und verkündet das Evangelium“. Die einzelnen Module waren höchst lehrreich. Michael Kaufmann, Lutz Scheufler, Dr. Theo Lehmann, Rainer Dick und Dr. Christa-Maria Steinberg gaben uns ihr Wissen sehr aufschlussreich weiter. Besonders die Lehrevangelisation in Rittersgrün war für uns alle sehr segensreich.
Es war viel Zeit für Bibelarbeit, gemeinsame Gebete und die praktische Umsetzung des Gelernten. Menschen haben zu Gott gefunden.
Gabriele Fürtsch, Bockau

UNGLAUBLICH
Mit dieser Überschrift warb das diesjährige MissioCamp um junge Leute ab 14 Jahren. Seit 1999 gibt es dieses Sommercamp in der Strobelmühle Pockau mit einer klaren missionarischen Ausrichtung. Seminare an den Vormittagen, Workshops nachmittags münden in den "Ev Event" am Abend. In diesem Jahr war Heiko Wätzig, Pfarrer in Carlsfeld, als Evangelist zu Gast. Für ihn definitiv etwas Neues, Ungewohntes. Er musste nicht nur einen Draht zu den jungen Leuten finden, sondern auch jeden Abend Themen auswählen, welche in die Lebenswelt der Teenager sprechen. Es fiel ihm Einiges ein. Nach den Abenden gab es reichlich Gespräche, genauer gesagt über das ganze Camp hinweg. Dabei stand er nicht allein auf der Bühne. Döhler & Scheufler + Band bauten mit passenden Liedern eine Brücke zur Verkündigung hin. Junge Moderatoren, ehrenamtliche Mitarbeiter des Camps brachten die nötige Lockerheit und Offenheit mit ihrer ungezwungenen Art in den Saal. So fanden fast jeden Abend Jugendliche zum Kreuz. Dorthin, wo sie ein entschiedenes Leben mit Jesus Christus beginnen wollten. Dafür sind wir Gott sehr dankbar. Auch, dass wir dieses Camp nun bereits seit 12 Jahren haben dürfen. In diesem Jahr konnten gar nicht alle Interessenten daran teilnehmen. Zwei Monate vor Beginn war das MissioCamp Erzgebirge restlos ausgebucht.
Bereits kurze Zeit nach dem Camp ist vor dem Sommer 2012. Wir werden auswerten und überlegen, was wir für 2012 alles in Angriff nehmen wollen. Über allem steht die Dankbarkeit unserem Gott gegenüber, der Unglaubliches getan hat - junge Leute in seine Nachfolge gerufen. Dafür lohnt sich aller Einsatz.
Michael Rausch, Bezirksjugendwart 



Väterliche Umarmung
Wenn der Mensch am Anfang seines Lebens nicht genug geliebt wird, hat das traurige Folgen für sein ganzes Leben. Kinder wollen gestillt, umarmt, getragen und getröstet werden, genau so, wie sie essen, trinken und gewickelt werden wollen. Ich staune immer wieder darüber, wie groß noch bei Erwachsenen die Sehnsucht danach ist, liebevoll mütterlich oder väterlich in den Arm genommen zu werden, wenn sie als Kleinkinder nicht genug davon bekommen haben. Manche Patientinnen drücken mich zur Begrüßung und beim Abschied lange und fest und wollen nicht loslassen. Vielleicht ist das die eigentliche Therapie?
Eine von ihnen erzählte mir, sie sei im Kindergarten einmal auf ihr Knie gefallen und habe geblutet. Da habe sie die Erzieherin auf den Schoß genommen! Das kannte das Kind gar nicht. Vor lauter Wohlgefühl - sie habe sich nur an die Erzieherin gedrückt und dies genossen, war der Schmerz unwichtig. Gibt es das, dachte ich, dass eine Mutter ihr Kind niemals auf den Schoß nimmt?
Auch junge Männer sehnen sich sehr nach „väterlicher“ Umarmung, wenn der Vater sie als kleine Jungens nicht fest in den Arm genommen hat. Sie schauen auf zum Fußballtrainer, zum Jugendpfarrer, zum Großvater und wünschen sich, von ihm beachtet, gelobt und einmal umarmt zu werden. Ein Heranwachsender erzählte, wie bei einer Rüstzeit einer der Jugendlichen herumgegangen sei: “Wer will umarmt werden? Hier kostenlos, komm her!“ Sehr lustig, aber voll tiefer Wahrheit. Das ist ein ganz anderes Sehnen als dass, bei der Begrüßung „beim Kopf genommen“ zu werden oder nach verliebten Umarmungen. Das ist das tiefe Herzensbedürfnis, einen Vater (in diesem Falle einen älteren Seelsorger oder Freund) zu haben, der sein Vertrauen zeigt, in dem er den jungen Mann fest drückt. Das wünschen sich Jungens, aber sie sagen es nicht. Dass Gott sie liebt, wissen sie, aber manchmal möchten sie es spüren, so wie unsere Söhne beim Nach-Hause-Kommen die Vaterliebe erleben, wenn sie umarmt werden. Eine väterliche Umarmung nimmt die Angst und macht Mut!
Dr. Christa-Maria Steinberg

Musikschule platz aus allen Nähten
Die Musikschule Goldenes Lamm, die im Sommer 2009 als evangelistisches Projekt in Dresden an den Start ging, wächst prächtig. Inzwischen unterrichten 14 Lehrkräfte ca. 100 Schüler. Die Raumkapazitäten sind damit nahezu ausgeschöpft. Aus diesem Grund wird der Bau eigener Räumlichkeit notwendig. Ein noch brach liegender Gebäudeteil des Gemeindezentrums Goldenes Lamm soll dafür ausgebaut und erweitert werden. Gegenwärtig wird geprüft, auf welche Weise dieses Vorhaben finanziell realisiert werden kann. Leiter der Musikschule ist der Dipl.-Musiker Daniel Scheufler. Der Musikevangelist Frank Döhler fungiert als Stellvertreter.
Infos: www.msgl.de 

Eine Woche später im Sarg
Sachsen - Während einer Jugendwoche kam ein junger Mann in Begleitung seines Freundes zu mir und sagte, er wolle sein Leben Jesus übergeben. Wir kamen ins Gespräch, u.a. auch darüber, warum er Jesus in sein Leben einladen möchte. Er sagte, er wolle endlich die Angst vor dem Tod loshaben und Gewissheit erlangen, worauf sein Leben hinausläuft - nämlich auf die Ewigkeit in Gottes Gegenwart. Die vergangene Nacht hatte er immer wieder über die Predigt zum Thema Leid / ein festes Lebensfundament nachgedacht. Ein Erlebnis zwei Jahre früher ließ ihn dabei nicht los. Eine Schulkollegin war bei Projekttagen zu Gast bei einem Bestattungsinstitut. Als sie einen ausgestellten Sarg sah, sagte sie: „In so einem Sarg möchte ich auch einmal beerdigt werden.“ Eine Woche später lag sie drin, nach dem sie bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt war. Dem jungen Mann war das nun eine Warnung und gleichzeitig der Anstoß, dem Herrn des Lebens sein eigenes Leben anzuvertrauen.
Frank Döhler

Keine Albträume mehr
Nach meinem Vortrag gestern Abend setzte sich eine Frau zu mir, die vor langer Zeit in der Sprechstunde war. Sie erinnerte mich daran, dass sie damals wegen Albträumen Hilfe gesucht hatte. Nach der Scheidung von ihrem Ehemann, der sie grauenvoll behandelt hatte, litt sie allnächtlich unter fürchterlichen Angsttäumen. Sie rief laut um Hilfe und wachte schweißgebadet auf. “Einen Satz haben Sie mir damals gesagt, den habe ich behalten und der hat mir geholfen: ’Jesus steht jede Nacht an Ihrem Bett’!“ Die Albträume wurden schwächer und jetzt sind sie ganz verschwunden.
Dr. Christa-Maria Steinberg

LEBENSVERÄNDERUNG
Mein Name ist René Naumann und ich bin Christ. Dies kann ich nunmehr seit einem halben Jahr sagen, denn am 28.09.2010 bin ich zum Glauben gekommen...
Ende September war bei uns in Lößnitz Jugendwoche mit Lutz Scheufler. Die ganze Woche hatte ich viel zu tun, denn in der 12. Klasse hat man nicht immer allzu viel Zeit. Eine Freundin hatte mich immer wieder gefragt, ob ich mal mitkommen würde, ...die Jugendwoche wäre total toll und richtig cool. Wenn sie das sagt, dachte ich mir, muss das ja auch stimmen und so ging ich am Freitag mit. Aber in dem Moment, als ich dort ankam, habe ich nicht daran gedacht, dass dieser Abend mein Leben verändern könnte. Ich muss sogar zugeben, ich hab einige böse Witze ihr gegenüber gemacht. Nun gut - wir setzten uns in die Turnhalle und hörten das tolle Vorprogramm und dann sprach Lutz Scheufler über das Thema des Abends „Leben ist mehr als Mobbing, Streit und Rachelust“. Ich merkte auf einmal, dass in mir etwas zu arbeiten begann auch traf mich das Thema direkt ins Herz. Als wir dann eingeladen wurden, zum Kreuz vorzukommen wusste ich, dass ich hingehen musste. Ich spürte es in mir: In diesen Moment hat mich Gott zu sich eingeladen und er macht mir ein Angebot, welches ich nicht ablehnen kann. Er bot mir an, mein Leben zu bessern und er bot mir einen Neustart an und ich wollte annehmen. Aber ich traute mich in dem Moment nicht allein hinzugehen und Gott sei Dank - im wahrsten Sinne des Wortes - war die gute Freundin an meiner Seite und begleitete mich auf meinem Weg. Als wir dann alle mit Lutz Scheufler das gemeinsame Gebet gesprochen hatten fühlte ich mich befreit und ich spürte in mir Freude. Im nachfolgenden Gespräch mit Michael Kaufmann wurde mir klar, dass Gott mich bei sich haben möchte. Abends daheim, schlug ich zum ersten Mal die Bibel auf. 
Nach der Jugendwoche bot unser Pfarrer Johannes Bartels einen Glaubenskurs für alle an, die zur Jugendwoche zum Glauben gekommen sind. Aber anstatt dort auf einen Haufen junger Leute zu treffen, waren da viele Erwachsene, die aber genau so wie ich erst frisch zum Glauben gekommen waren. Dort erlebte ich acht tolle Wochen in denen ich viel lernte. Als dann der Glaubenskurs vorbei war, kam einer der schönsten Tage meines Lebens: Am 2. Dezember 2010 wurde ich von unserem Pfarrer in Affalter getauft!
René Naumann, Schüler