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ANgeDACHT

Erdachter Gott?
In seiner Angst vorm Leben macht der Mensch sich etwas zurecht, woran er sich festhalten kann - Gott! Manche drücken sich etwas vornehmer aus. Sie schreiben „Gott ist eine Erfindung des menschlichen Gehirns“. In seinen grauen Zellen bastelt sich der Mensch ein Bild von Gott zusammen. Auch wenn diese Behauptung in den Medien oft wiederholt wird, muss sie deshalb noch lange nicht stimmen.
Interessant ist nämlich, dass die selben Leute Wissenslücken der Christen und Widersprüche der Bibel meinen aufdecken zu können und gleichzeitig wie oben behaupten, dass Gott eine menschliche Denkanstrengung ist.
Wenn der Mensch aber Gott erfunden hätte, dann hätte er nicht einen unbegreiflichen Gott konstruiert, wie er uns in der Bibel vorgestellt wird. Die Götter, die von Menschen konstruiert wurden, sind alle begreiflich und handgreiflich. Den lebendigen Gott bekommt aber niemand mit seinem Gehirn zu fassen. Journalisten nicht, Atheisten nicht und Christen auch nicht. Aber zu erleben ist Gott! Margrit Stebner war in Afghanistan unter den Taliban im Gefängnis. Über 100 Tage ertrug sie unmenschliche Haftbedingungen mit angedrohter Todesstrafe. Nach ihrer Befreiung erklärte sie: „Ich habe erfahren, dass Gott konkret und praktisch existiert, während mein Gehirn große Angst produziert.“


Lutz Scheufler

 

Revolution statt Evolution!
Am Beginn der Welt war ich nicht dabei und ich bin auch kein Wissenschaftler. Dennoch nehme ich interessiert die Beiträge dazu zur Kenntnis. Wenn mit Millionen oder gar Milliarden von Jahren jongliert wird, bleibt mir staunend der Mund offen stehen. Verwundert bin ich jedoch, dass bei der so genannten Evolutionstheorie die Moral des Menschen keine Fortschritte gemacht hat. Auch wenn die Welt sich über Jahrtausende verändert hat, der Mensch ist mit seinen negativen Neigungen, seinem sturen Egoismus und seiner überheblichen Selbstherrlichkeit derselbe geblieben. Vermutlich ist der Mensch im Laufe der Zeit immer unmenschlicher geworden. Die Gräueltaten der Nazis sind hinreichend bekannt. Die Ergebnisse des menschenverachtenden Kommunismus werden oft verschwiegen. In „Archipel Gulag“ schrieb der Schriftsteller Alexander Solschenizyn im Bezug auf die Sowjetunion: 1939/40 wurden „in der ganzen Union eine halbe Million Politische und 480.000 Kriminelle erschossen.“
Im Wesen des Menschen hat es keine positive Weiterentwicklung gegeben. Dort rettet uns keine Evolution, sondern nur eine Revolution. Die hat bereits stattgefunden! Jesus hat die selber in Angriff genommen - ohne Mord und Todschlag. Er ist runtergekommen vom Himmel und reingekommen in den egoistischen und selbstherrlichen Menschen. Jesus hat unsere Spielchen aber nicht mitgespielt, deshalb haben sie ihn „kaputt-gespielt“ - am Kreuz. Die Soldaten würfelten um seine Kleider und merkten nicht, dass gleich über ihnen am Kreuz Weltgeschichte geschrieben wurde. Seit der Revolution am Kreuz, wo Jesus Sünde, Tod und Teufel besiegt hat, muss sich kein Mensch mehr den Himmel verspielen. DENN Jesus kann alles was war vergeben und das Wesen des Menschen positiv verändern.

Lutz Scheufler